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Die Website des ukrainischen Vereins ist online

Das Hauptergebnis der Woche: Die Seite des ukrainischen Vereins ist öffentlich. SEO, Sharing, Mails und Dokumente direkt von der Seite — alles läuft. Laut Vertrag Ende Juni, aufgemacht Mitte Juli.

Von Georg Malahov

Die Arbeitswoche ist zu Ende, und das wichtigste Ergebnis für mich: Das Projekt des ukrainischen Vereins ist fertig. Vielleicht kommen noch ein paar Nacharbeiten, aber im Großen und Ganzen haben wir die Seite öffentlich gemacht. Aufgemacht, fertig, man kann sie benutzen.

Zum Schluss habe ich alles hergerichtet, damit die Seite nicht nur für die lebt, die die Adresse schon kennen: SEO-Tags, Bilder, Links, Sharing in sozialen Netzwerken. Dazu etwas, das ich vorher noch nie gemacht hatte: Die Seite verschickt jetzt selbst Mails und Dokumente von ihrer eigenen technischen Adresse, Antworten landen im normalen Postfach des Vereins, und alles Verschickte lässt sich nachverfolgen. Eine Kleinigkeit, aber für einen Verein, der von der Korrespondenz mit Mitgliedern und Ämtern lebt, eine nützliche.

Der Plan für die nächsten Tage: Die Seite steht ein paar Tage, die Leute laden ihre Nutzer ein und testen sie ordentlich durch, und danach melde ich sie bei Google zur Indexierung an. Unten im Footer steht ein Link auf mich als Entwickler — das haben wir im Vertrag festgehalten. Das ist der erste Faden des Netzes aus gegenseitigen Links, das ich mir langsam zwischen meinen Projekten aufbaue: Ihre Seite verlinkt auf meine, meine wird auf ihre verlinken. Die Statistik auf der Seite läuft auch schon — man wird sehen, ob Leute kommen und woher. Da gibt es was zu schauen.

Jetzt zu den Terminen. Im April, als das Projekt gerade anfing, hatte ich damit gerechnet, es bis Ende des Monats abzuschließen. Im Vertrag, den wir am 8. Mai unterschrieben haben, stand eine andere Marke — Ende Juni. Aufgemacht haben wir Mitte Juli, also etwa einen Monat später als geplant. Die Gründe liegen auf beiden Seiten. Auf meiner: Das Projekt stand die ganze Zeit in der Schlange mit den anderen, ich habe es pausiert und war im Urlaub. Auf der Seite des Vereins: Die Inhalte kommen, wie ich schon geschrieben habe, langsamer zusammen, als Code geschrieben wird; in den letzten Wochen bewegte sich das Projekt vor allem, weil ich nachgehakt habe. Die Seite eines Vereins besteht in erster Linie aus seinen Leuten, seinen Texten und seinen Fotos; das Gerüst baue ich in Tagen zusammen, aber das Lebendige daran zu hetzen bringt nichts.

Die Leute vom Verein sind zufrieden — das ist die Hauptsache. Ich bin auch zufrieden: Ein großer, abgeschlossener Brocken Arbeit ist mir von den Schultern gefallen. Der ukrainische Verein hat jetzt seinen eigenen Platz im Netz, auf einer ukrainischsprachigen Domain, mit Veranstaltungskalender und einem Bereich für Projekte — und das alles können sie selbst pflegen, ohne mich.

Bleibt noch abzuwarten, bis sie sicher sind, dass alles so läuft, wie es soll — und dann auf den Knopf für die Indexierung zu drücken.