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Ausweis mit Vorder- und Rückseite auf einer A4-Seite

So kopieren Sie Personalausweis, Aufenthaltstitel, Führerschein oder Bankkarte beidseitig auf ein A4-Blatt — aus zwei Handyfotos, direkt im Browser. Was § 20 PAuswG zu Ausweiskopien sagt und welche Daten Sie schwärzen können.

Aktualisiert am 2026-09-25

Kurz: Fotografieren Sie die Vorderseite, dann die Rückseite — zwei Fotos, direkt nacheinander. Auf der Seite von a4norm landen beide Seiten auf einem A4-Blatt, Vorderseite oben, in Originalgröße der Karte. Decken Sie vor dem Fotografieren ab, was der Empfänger nicht braucht, und kennzeichnen Sie die Kopie als Kopie — wie das geht und was das Gesetz dazu sagt, steht unten.

Eine Seite statt zwei Dateien hilft auch der Person, die sie liest: Niemand muss suchen, welche Rückseite zu welcher Vorderseite gehört.

Für welche Dokumente das geht

Alles im Format einer Bankkarte (ID-1, 85,6 × 54 mm):

  • der Personalausweis;
  • der elektronische Aufenthaltstitel (eAT);
  • der Führerschein im Kartenformat;
  • Bankkarte oder Gesundheitskarte.

Ein Reisepass ist keine Karte. Die Datenseite ist eine Seite in einem Heft. Fotografieren Sie die ganze aufgeschlagene Doppelseite: Sie landet als Farbkopie auf einer A4-Seite. Mehr dazu in der Anleitung zum Fotografieren.

So fotografieren Sie

  1. Die Karte auf einen dunklen, einfarbigen Untergrund legen — Tisch, Mappe, Stoff. Eine helle Karte auf weißem Papier verliert ihre Kante, und an der Kante findet a4norm die Karte.
  2. Die Vorderseite fotografieren. Die ganze Karte im Bild, mit etwas Rand, ohne Lampenreflex auf der Folie. Das Handy ungefähr parallel zur Karte halten.
  3. Umdrehen und die Rückseite fotografieren. Gleich als nächstes Foto: a4norm legt eine Karte mit der Karte auf dem folgenden Foto zusammen.
  4. Die Seite von a4norm öffnen, „Fotos hinzufügen“ tippen und beide Fotos wählen — oder sie gleich dort aufnehmen. Dann „PDF erstellen“.

Welche Seite vorne ist, erkennt a4norm meist selbst, am Foto des Inhabers. Bei einer Karte ohne Foto, etwa einer Bankkarte, gilt die Reihenfolge der Fotos — also die Vorderseite zuerst.

Beide Seiten gehen auch auf ein Foto, nebeneinander. Dann einen Spalt dazwischen lassen: Zwei Karten, die sich an einer Kante berühren, sehen aus wie ein aufgeschlagenes Heft.

Rückseite vergessen? Später fotografieren, unter dem fertigen PDF „Fotos hinzufügen“ und dann „Zum PDF hinzufügen“ tippen — ist die Vorderseite die letzte Seite im PDF, landet die Rückseite auf demselben Blatt, darunter.

Die Karte kommt als Farbkopie heraus: Untergrund, Sicherheitsdruck und Foto werden nicht aufgehellt, nur das Licht wird ausgeglichen. Und sie kommt in Originalgröße: Drucken Sie das PDF ohne Skalierung auf A4, deckt sich die Kopie mit der Karte.

Eine Kopie muss als Kopie erkennbar sein

Für den Personalausweis steht das im Gesetz. § 20 Abs. 2 PAuswG: Der Ausweis darf nur vom Inhaber oder mit seiner Zustimmung abgelichtet werden, und zwar so, dass die Ablichtung „eindeutig und dauerhaft als Kopie erkennbar“ ist. Für den deutschen Reisepass sagt § 18 Abs. 3 PassG dasselbe.

Wie das geht, erklärt das Personalausweisportal des Bundesinnenministeriums (Stand der Prüfung: 24.09.2026): etwa durch den Vermerk „KOPIE“ oder eine Schwarz-Weiß-Abbildung. Dazu Hinweise, die man kennen sollte:

  • Daten, die für die Identifizierung nicht nötig sind, können und sollen geschwärzt werden. Vor allem die aufgedruckte Zugangsnummer und die Dokumentennummer — sofern nicht ein Gesetz sie für den Zweck verlangt, wie das Geldwäschegesetz bei Banken.
  • Oft genügen Name, Geburtsdatum und Wohnort. Körpergröße, Augenfarbe, Unterschrift und maschinenlesbare Zone lassen sich in der Regel ebenfalls schwärzen oder abdecken. Im Zweifel rät das Portal, bei der Stelle nachzufragen, die die Kopie braucht, welche Angaben sie tatsächlich benötigt.
  • Geschwärztes darf nicht lesbar sein. Ein dicker, schwarzer, undurchsichtiger Filzstift — kein Textmarker, kein Kugelschreiber — oder das Feld beim Kopieren abdecken.
  • Zweck und Datum dazuschreiben, etwa „Nur zur Vorlage bei … am …“.

Diese Regeln gelten für deutsche Dokumente. Bei einem ausländischen Pass oder einem Aufenthaltstitel schaden dieselben Vorsichtsmaßnahmen nicht.

So geht das mit a4norm

a4norm selbst schwärzt und beschriftet nichts — das passiert vor dem Foto, auf der Karte oder auf Papier:

  • Ein Papierstreifen über dem Feld. Legen Sie einen kleinen Streifen undurchsichtiges Papier so auf die Karte, dass er die Zugangsnummer abdeckt, und schreiben Sie „KOPIE“ darauf. Ein Streifen ist dann beides: abgedecktes Feld und Vermerk. Halten Sie ihn innerhalb der Karte, weg von der Kante: a4norm findet die Karte an ihrem Umriss. Prüfen Sie das Ergebnis: Ist die Karte nicht als gerade Karte in Originalgröße herausgekommen, legen Sie den Streifen anders und fotografieren Sie noch einmal.
  • Über eine Papierkopie. PDF erstellen, ausdrucken, Unnötiges schwärzen, „KOPIE“ darauf schreiben und das Blatt noch einmal fotografieren. Langsamer, aber genau das empfiehlt das Portal im Zweifel bei digitalen Programmen: erst eine Papierkopie, dann wieder digitalisieren.

Das ist sicherer, als die Nummer in einer App zu übermalen. Das Personalausweisportal warnt, dass Programme Daten manchmal nur visuell überdecken, statt sie zu löschen. Im PDF von a4norm liegt ein Bild der Seite: Was auf dem Foto abgedeckt war, ist in der Datei gar nicht vorhanden.

Das Foto Ihres Ausweises bleibt bei Ihnen

Auf der Seite von a4norm wird das Foto direkt im Browser verarbeitet, auf Ihrem Handy. Weder das Foto noch das PDF gehen an meinen Server oder in eine Cloud — prüfen lässt sich das im Flugmodus. Nach dem ersten Aufruf funktioniert die Seite auch offline, und Sie können den Scanner wie eine App installieren.

Ein Foto aus der Handykamera bleibt allerdings meist in der Galerie — und, wenn die Sicherung an ist, in der Cloud. Wenn die Kopie nicht mehr gebraucht wird, löschen Sie Fotos und PDF: Das Portal rät, Ausweiskopien zu vernichten, sobald der Zweck erfüllt ist.

In Telegram öffnet sich derselbe Scanner im Bot @a4norm_bot über die Schaltfläche „Scanner“ unten links, und auch dort bleibt das Foto auf dem Handy. Über meinen Server kann nur das fertige PDF gehen — wenn Sie „In den Chat senden“ tippen; der Server behält es nicht, aber die Ausweiskopie liegt dann in Ihrem Telegram-Chat und muss später auch dort gelöscht werden.

Was diese Kopie nicht ist

  • Kein Ersatz für das Original. Wo der Ausweis vorgelegt werden muss, braucht es den Ausweis.
  • Keine beglaubigte Kopie. Wird eine Beglaubigung verlangt, hilft kein PDF.
  • Keine Garantie, dass der Empfänger die Datei annimmt. Das entscheidet er.

Eine Ausweiskopie kommt selten allein: Zu einem Antrag bei der Ausländerbehörde oder auf Einbürgerung gehören ein Dutzend weitere Unterlagen. Wie man sie innerhalb der Grenzen der Portale zusammenstellt, steht in einer eigenen Anleitung.