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Unterlagen für Ausländerbehörde und Einbürgerung hochladen

Pass, Mietvertrag, Gehaltsnachweise im Online-Antrag auf Aufenthaltserlaubnis oder Einbürgerung hochladen: welche Dateiformate und -größen die Portale in Berlin und beim BVA nennen und wie aus einem mehrseitigen Dokument ohne Scanner ein PDF wird.

Aktualisiert am 2026-09-25

Kurz: Ein einheitliches Portal gibt es nicht. Jede Behörde hat ihren eigenen Online-Antrag mit eigenen Grenzen für Dateien, und maßgeblich ist der Hinweis am Upload-Feld. Meist passt ein PDF, einzelne Dateien dürfen einige Megabyte groß sein, und ein mehrseitiges Dokument lädt man am besten als eine Datei hoch. So ein PDF entsteht am Handy direkt im Browser, auf der Seite von a4norm.

Jede Behörde hat eigene Regeln

Aufenthaltstitel erteilt die Ausländerbehörde am Wohnort, die Einbürgerung bearbeitet die örtliche Einbürgerungsbehörde. In Berlin ist beides das Landesamt für Einwanderung (LEA). Wer im Ausland lebt, stellt Anträge zur Staatsangehörigkeit über das Bundesportal beim Bundesverwaltungsamt (BVA).

Zwei Beispiele zeigen, wie verschieden die Grenzen sind (Stand der Prüfung: 24.09.2026):

Berlin, LEABVA, Anträge aus dem Ausland
FormatePDF, JPG, JPEG, PNGPDF, JPG, JPEG, PNG
Pro Dateibis 7 MBbis 5 MB
Pro Antragbis 100 MBhöchstens 20 Dateien
QuelleEinbürgerung, Aufenthaltserlaubnis für EhegattenUnterlagen digitalisieren

Berlin bittet, die Dokumente „möglichst im PDF-Format“ bereitzuhalten, und erlaubt, sie im Antragsprozess mit dem Smartphone zu fotografieren. Das BVA empfiehlt wegen der Grenze von 20 Dateien, mehrseitige Unterlagen sowie Dokumente mit Beglaubigung und Übersetzung in einer Datei zusammenzufassen.

In einer anderen Stadt gelten andere Zahlen. Bevor Sie Dateien vorbereiten, öffnen Sie den Antrag und lesen Sie, was am Upload-Feld steht.

Was meistens verlangt wird

Für die Einbürgerung in Berlin nennt die Liste: Pass oder ID-Karte; Heiratsurkunde und andere Personenstandsurkunden, sofern vorhanden; für abhängig Beschäftigte Arbeitsvertrag und Gehaltsnachweise der letzten sechs Monate; die Gesundheitskarte mit Foto; den Mietvertrag mit Nachweis der aktuellen Miethöhe; einen Sprachnachweis; in der Regel das Zertifikat „Leben in Deutschland“; die Meldebestätigung. Je nach Lebenssituation fordert das LEA weitere Unterlagen an.

Fast alles davon ist Papier, oft mehrere Seiten. Ein Mietvertrag hat schnell zehn Seiten, dazu sechs Gehaltsnachweise und eine Urkunde mit Übersetzung. Lädt man jede Seite als eigenes Foto hoch, ist die Grenze des BVA von 20 Dateien schnell erreicht, und die Sachbearbeitung bekommt einen Stapel Bilder ohne Reihenfolge.

Dateien mit a4norm vorbereiten

a4norm ist ein kostenloser Scanner im Browser. Aus dem Foto eines Blattes wird eine gerade A4-Seite: kein Tisch, keine Schatten, weißes Papier, eine blaue Unterschrift oder ein Stempel behalten ihre Farbe. Das Foto verlässt Ihr Handy nicht.

  1. Ein Dokument, ein PDF. Alle Seiten des Dokuments der Reihe nach fotografieren. Auf der Seite von a4norm „Fotos hinzufügen“ tippen, die Fotos wählen oder gleich dort aufnehmen, dann „PDF erstellen“. Heraus kommt eine mehrseitige Datei in der Reihenfolge der Fotos.
  2. Beglaubigung und Übersetzung in dieselbe Datei. Gehört zu einem Dokument eine Beglaubigung und eine Übersetzung, fotografieren Sie alles nacheinander: Dokument, Beglaubigungsvermerk, Übersetzung. So empfiehlt es das BVA.
  3. Ausweise: beide Seiten auf ein Blatt. Personalausweis, Aufenthaltstitel oder Gesundheitskarte als zwei Fotos aufnehmen, die Vorderseite zuerst: a4norm legt sie auf eine Seite. Wie Sie die Kopie kennzeichnen und was Sie abdecken, steht in der Anleitung zum Ausweis.
  4. Den Pass als Doppelseite. Die Datenseite mit dem ganzen aufgeschlagenen Heft fotografieren: Sie landet als Farbkopie auf einer A4-Seite.
  5. Vor dem nächsten Dokument „Neuer Scan“ tippen (der Kreispfeil; ein zweites Tippen bestätigt). Sonst landen Mietvertrag und Gehaltsnachweise in einer Datei.
  6. Die Dateien klar benennen: Reisepass.pdf, Mietvertrag.pdf, Gehaltsnachweise_2026-03_bis_2026-08.pdf.

Die Größe prüfen. Eine Seite von a4norm ergibt meist ein paar hundert Kilobyte, ein zehnseitiger Vertrag bleibt also meist bei wenigen Megabyte. Bei einer Grenze von 5 MB passt ein langes Dokument aber womöglich nicht. Dann teilen Sie es sinnvoll auf, etwa „Mietvertrag Teil 1“ und „Teil 2“.

Öffnen Sie vor dem Absenden jedes PDF und blättern Sie es durch: Sind alle Seiten da, ist das Kleingedruckte lesbar, ist kein Rand abgeschnitten? Wie man so fotografiert, dass nichts neu aufgenommen werden muss, steht in der kurzen Foto-Anleitung.

Was ein PDF nicht ersetzt

  • Originale und beglaubigte Kopien. Das BVA schreibt es deutlich: Nachweise sind nur mit originalen oder beglaubigten Dokumenten zu führen, und im späteren Verfahren können Sie gebeten werden, sie per Post zu schicken. In Berlin lädt das LEA etwa bei der Aufenthaltserlaubnis für Ehegatten nach der Prüfung zu einem Termin ein und bittet, alle im Einladungsschreiben genannten Unterlagen mitzubringen.
  • Die Entscheidung der Behörde. Ob eine Datei angenommen wird, entscheidet die Behörde. a4norm macht die Seite gerade, lesbar und klein — mehr nicht.
  • Texterkennung. Im PDF liegt ein Bild der Seite, kein Text.

Wohin die Fotos gehen

Pass, Gehalt, Mietvertrag — alles persönliche Daten. Auf der Seite von a4norm gehen sie nirgendwohin: Das Foto wird direkt im Browser verarbeitet, auf Ihrem Handy, und weder Foto noch PDF werden an meinen Server oder in eine Cloud geschickt. Prüfen lässt sich das im Flugmodus. Wer viele Unterlagen hat oder das öfter braucht, kann den Scanner als App installieren.

Denselben Scanner gibt es auch in Telegram: im Bot @a4norm_bot, Schaltfläche „Scanner“ unten links im Chat. Auch dort wird das Foto auf dem Handy verarbeitet. Über meinen Server geht nur das fertige PDF, und nur wenn Sie „In den Chat senden“ tippen; der Server behält es nicht.